Ein Handy hat heutzutage so gut wie jeder. Überall und jederzeit mobil erreichbar zu sein - vor einigen Jahren war dies kaum vorstellbar. In der heutigen Zeit gewährleisten Handys beinahe permanente Erreichbarkeit. Es gibt Mobiltelefone von diversen Herstellern. Sie haben unterschiedliche Farben, Formen und Funktionen. Zudem kann zwischen Handys mit Prepaidkarte und Vertragshandys unterschieden werden. Beide Arten von Mobiltelefonen sind für unterschiedliche Personen jeweils besser geeignet. Das Prepaid-Handy besitzt gegenüber den Vertrags-Handy einige entscheidende Vorteile. Doch was ist Prepaid überhaupt?
Das Prepaid-Handy
Ein Handy mit Prepaid-Karte wird von allen gängigen Mobilfunkunternehmen angeboten. Zum Teil haben sogar Supermärkte, Tankstellen oder Lebensmitteldiscounter eigene Angebote. Bevor mit einem Prepaid-Handy telefoniert werden kann, muss die zugehörige SIM-Karte mit einem Guthaben aufgeladen werden. Die zur Aufladung benötigte Guthabenkarte ist in Mobilfunkgeschäften, an Kiosken und Tankstellen sowie in vielen Supermärkten käuflich zu erwerben. Viele Mobilfunkanbieter bieten ihren Kunden ebenfalls die Möglichkeit, das Guthaben auf ihrem Handy via kostenloser SMS, per Telefonanruf und über das Internet aufzuladen. Bei einigen Anbietern ist zudem das automatische Aufladen der SIM-Karte möglich. Hier wird die Karte immer dann automatisch aufgeladen, wenn das Guthaben unter einen bestimmten Wert sinkt.
Optimale Kostenkontrolle
Prepaid-Handys können nur dann zum Telefonieren und Schreiben von Kurzmitteilungen genutzt werden, wenn sich Guthaben auf der SIM-Karte befindet. Aus diesem Grund ist es kaum möglich, sich mit einem Prepaid-Handy zu verschulden. Auf diese Weise lässt sich relativ leicht der Überblick über die Kosten behalten, weshalb Prepaid für Preisbewusste und Jugendliche besonders gut geeignet ist. Anders als bei Handys mit Vertrag kann hier zudem angezeigt werden, wie viel jedes einzelne Telefonat gekostet hat. Auf dieselbe Art und Weise lassen sich bei Prepaid-Handys die Kosten für SMS oder das Herunterladen von Klingeltönen anzeigen. Wer die Kontrolle über seine Handy-Kosten voll im Griff haben will, sollte ein Prepaid-Handy wählen.
Keine Mindestvertragszeit
Ein weiterer Vorteil gegenüber Vertragshandys besteht darin, dass hier keine Mindestvertragslaufzeit anfällt. Bei Vertragshandys beläuft sich die Mindestvertragslaufzeit in der Regel auf 24 Monate. Innerhalb dieser Zeit gibt es keine Möglichkeit, vorzeitig aus dem Vertrag heraus zu kommen. Gefällt einem jedoch der Tarif eines Prepaid-Handys nicht, dann kann man problemlos von einem Anbieter zu einem anderen wechseln. Die SIM-Karte sollte man sich nach der Kündigung jedoch gut aufheben. Sie sollte nicht entsorgt werden, da einige Anbieter sie nach Kündigung zurück verlangen. Ist die SIM-Karte in einem solchen Fall nicht mehr vorhanden, dann können Gebühren in Höhe von bis zu 60 Euro anfallen.
Darüber hinaus wird bei Vertragshandys zusätzlich entweder eine Grundgebühr oder ein Mindestumsatz notwendig. Die Höhe dieser Gebühr kann je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Bei Prepaid-Handys entfallen derartige Kosten hingegen völlig. Bei vorab bezahlten Handys mit Prepaid-Karte fällt gar keine Gebühr an.
Günstige Tarife
In den meisten Fällen sind Tarife für Prepaid-Handys günstiger als die Tarife für Vertragshandys. Diverse Mobilfunkanbieter haben verschiedene Tarife für Prepaid-Handys zur Auswahl. Diese Tarife unterschieden sich hinsichtlich der Preise für SMS und Telefonate. Wer sich nicht für einen Tarif entscheiden kann, sollte einen Vergleich der Konditionen unterschiedlicher Tarife durchführen. Hierzu können Tarifrechner im Internet eine nützliche Hilfe sein. Beim Vergleich der verschiedenen Tarife sollte vor allem auf eine günstige Taktung Wert gelegt werden. Bei der günstigsten Taktung werden Telefongespräche sekundengenau abgerechnet. Bei den meisten Tarifen wird jedoch im Minutentakt abgerechnet, wobei die erste angefangene Minute voll und jede weitere angefangene Minute sekundengenau abgerechnet wird.
In den meisten Fällen ist das Telefonieren innerhalb des eigenen Netzes günstiger als in fremde Mobilfunknetze. Wer jedoch häufig in verschiedene Netze telefoniert, sollte auf einen einheitlichen Preis achten. Das Wechseln von einem Tarif in einen anderen ist in der Regel problemlos möglich. Bei vielen Anbieter reicht bereits ein Anruf oder eine SMS an den Mobilfunkanbieter.